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| Mit Sicherheit duschen und baden |
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| Freitag, den 21. Oktober 2011 um 10:02 Uhr |
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Das eigene Heim sowie der Haushalt zählen zu den gefährlichsten Orten für Bundesbürger – auch wenn es kaum zu glauben ist. Hunderttausende Menschen in Deutschland holen sich gerade in ihren vier Wänden zum Teil schwere Verletzungen. Zu den gefährlichen Orten zählt leider auch das Badezimmer. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, seine Zimmer unfallsicher zu machen. Und es sind meistens auch keine großen Investitionen nötig.
Zu den „Unfall-Klassikern“ im Badezimmer gehören Ausrutscher in Dusche und Badewanne oder auf feuchten Fliesen. Prellungen und zum Teil sogar Knochenbrüche sind hier die schmerzhaften Folgen. „Die Ursachen für diese Unfälle lassen sich oft schon mit geringem Aufwand beheben”, sagt Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion "Das sichere Haus" (DSH), Hamburg. Die Expertin rät, mit Haltemöglichkeiten an Dusche, Wanne und Toilette den Unfallgefahren zu begegnen. Griffe beispielsweise sollte zwischen drei und 4,5 Zentimetern Durchmesser haben und stabil befestigt sein.
Die Initiative hält noch weitere Tipps für ein sicheres Badezimmer bereit:
- Fußmatten, Vorleger und Teppiche im Bad sollten eine rutschfeste Unterseite haben oder mit Gummiunterlegern gesichert sein.
- Auch Dusch- und Badewannen brauchen rutschfeste Böden, zum Beispiel rutschhemmende Matten oder Aufkleber. Dann hat man selbst mit eingeseiften Füßen einen guten Halt.
- Der Boden im Bad sollte fußwarm sein: Wer auf Zehenspitzen geht, weil die Füße kalt sind, bewegt sich unsicherer. - Auf Öl, Wasserlachen oder Resten von Shampoo oder Duschgel auf dem Fußboden kann man leicht ausrutschen. Sie sollten sofort weggewischt werden.
- Gute Beleuchtung ist auch im Bad wichtig. Während die Allgemeinbeleuchtung das Badezimmer in gleichmäßige Helligkeit taucht, erleichtern Funktionsleuchten, zum Beispiel am Spiegel, spezielle Sehaufgaben. Diese Leuchten sollten weder blenden noch Schatten werfen.
- In Haushalten mit Kindern oder Menschen mit Sehbehinderungen ist zudem eine Armatur mit Thermostatsteuerung wichtig. An ihnen lässt sich das Wasser meistens nur bis 38 Grad einstellen, wer einen höhere Wassertemperatur möchte, muss dazu bei der Einstellung einen kleinen Widerstand überwinden. Außerdem verfügen solche Armaturen an ihren Außenseiten über einen Verbrühschutz.
Noch ein Tipp zum Abschluss, der weniger mit Sicherheit, sondern vor allem mit Lebensqualität und Geniessen zu tun hat: Stärken Sie mit einer Achtsamkeitsübung beim Duschen Ihre körperliche, seelische und geistige Kraft. (fra) |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. April 2012 um 08:40 Uhr |




