„Alexander von Humboldt II“ sticht mit Grohe in See Drucken E-Mail
Montag, den 02. Januar 2012 um 09:12 Uhr

Grohe auf der Alexander von Humboldt IIAuf dem Segelschulschiff „Alexander von Humboldt II“ wird die Tradition, mit einer Mannschaft die Weltmeere zu erkunden, auf moderne Weise fortgeführt. Über fünf Jahre hat der Neubau des über 100 Jahre alten Windjammers von der Idee, über die Konzeption bis hin zur Fertigstellung gedauert. Die Taufe der gleichsam traditionsbewusst wie fortschrittlich gestalteten Bark fand bereits im September 2011 statt. Bewährte Qualität und zeitgemäßes Design prägen auch die Waschräume, in denen Grohe mit an Bord ist.

 

Für den Eigner der „Alex“, die Deutsche Stiftung Sail Training in Bremerhaven, bedeutet der in Deutschland seit 1958 erstmals gebaute Dreimaster die Verwirklichung eines Traums. Einer, der nun für nachfolgende Generationen erlebbar gemacht werden kann. „Die Auseinandersetzung mit den unberechenbaren Elementen Meer und Wind kann nirgends so nah gelebt werden wie auf einem Großsegler. Sie prägt die beteiligten Menschen nachhaltig und flößt ihnen Respekt ein“, so Kapitän Reimer Peters, der mit dem Vorgängerschiff fast 58.000 Seemeilen zurückgelegt hat und auf 55 Jahre Erfahrung zurückblickt.

 

Moderne, umweltgerechte Technik

 

Bereits 2005 hatte Reimer Peters begonnen, Entwürfe und Designvorstellungen für den Neubau zu entwickeln. Das Projekt „Alexander von Humboldt II“ stellte die Chance dar, „ein modernes Segelschiff komplett nach unseren Wünschen und Erfordernissen zu gestalten“, erklärt der Kapitän. „Unsere neue Alexander von Humboldt II wurde geplant und gebaut als Dreimaster in Form einer Bark, auf der die überlieferte und bewährte Technik eines traditionellen Großseglers mit der heutigen vorgeschriebenen Schiffssicherheit verschmolzen wird.“ Im Gegensatz zum Vorgänger lehnt sich die überwiegend manuelle Handhabung der Takelage, also der feststehenden Masten inklusive Tauwerk, eng an die ursprüngliche Segeltradition an. Trotzdem befindet sich das Schiff natürlich auf dem modernsten Stand der Technik, so dass es für seine künftigen Aufgaben gut gerüstet ist. Auch bei der Umwelttechnik liegt der Windjammer mit seinem markanten grünen Rumpf vorn: Alle internationalen Normen werden erfüllt, an Bord befindet sich auch eine biologische Behandlung des Abwassers.

 

Alexander von Humboldt IIBis zu 80 Personen finden ab Bord Platz, davon gehören zwischen 20 und 30 zur Stammbesatzung, der Rest sind Schulungsteilnehmer. 27 Kabinen sind über drei Decks verteilt. Da es sich bei der „Alexander von Humboldt II“ um einen Windjammer und kein Passagierschiff handelt, musste die Einrichtung funktional, ressourcenschonend, aber dennoch komfortabel sein. Da Trinkwasser auf See knapp werden kann, sorgen in den Waschräumen und in der Kombüse wassersparende Armaturen und Brausen mit Grohe EcoJoy-Technologie für Komfort bei ressourcenschonender Nutzung. Die „Essence“-Einhebelmischer passen mit ihrem geradlinigen Design optimal zur klaren Schiffsatmosphäre. Auch bei der Ausstattung der Duschen war Grohe mit im Spiel: Von den „Euphoria“-Duschsystemen über die „Tempesta-Handbrausen“ bis zu den Thermostaten reicht die Palette auf dem Windjammer.

Fotos: Grohe

 

Mehr zum Thema:

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Januar 2012 um 09:24 Uhr