iPod-Vater stellt hippes Heiz-Thermostat vor Drucken E-Mail
Freitag, den 28. Oktober 2011 um 09:37 Uhr

Nest ThermostatVor zehn Jahren revolutionierte der iPod von Apple die Art, wie wir seit diesem Zeitpunkt Musik laden und hören. Als einer der Vater des kleinen Geräts sowie des zugehörigen Musikstores iTunes gilt Tony Fadell. Jetzt darf vielleicht eine weitere Branche vor den Ideen des ehemaligen Apple-Mitarbeiters zittern, denn er hat sich ein neues Thema, ein neues Produkt gesucht, dem er seine Aufmerksamkeit widmet: Thermostate für Heizungen. Und unter Design-Aspekten sind die Erwartungen auch erfüllt.

 

Fadell ist fasziniert von alltäglichen Gegenständen, die zwar jeder braucht und nutzt, aber keiner irgendwie so richtig toll und cool findet. Und digitale Thermostate fristen in vielen Wohnungen ein tristes Design. Dazu sollte man jedoch wissen, dass Fadell sich mit solchen Thermostaten beschäftigt hat, die in Wohnungen in den USA Temperatur und Klimaanlage regeln. Dies sind zumeist kleine Kästchen an der Wand, wahlweise in grau oder beige. „The Nest“, wie das neue Produkt heißt, beeindruckt dabei nicht einmal durch seine Funktionen – sondern vielmehr durch sein Design, seine Form.

 

Was nicht verwunderlich sein dürfte. Das Thermostat verfügt über ein rundes Gehäuse aus Metall, ist sehr puristisch, mit einer gläsernen Oberfläche. Das Produkt ist lernfähig, es weiß mit der Zeit, wann Bewohner welche Temperaturen bevorzugen. Und es kann auch erkennen, ob sich überhaupt im Haus befindet und fährt für diesen Fall die Heizung herunter. Und – natürlich – ist „the Nest“ über Wifi mit dem Internet verbunden und kann so von überall bedient werden.

 

Fadell war daran gelegen, nicht nur eine gute Geschäftsidee zu finden, sondern damit auch Veränderungspotenzial zu verbinden. Nach seiner Aussage machen das Beheizen wie auch das Kühlen der Wohnungen in den USA mehr als die Hälfte der Energiekosten in einem US-Haushalt aus. Sein Thermostat soll dazu beitragen, diesen Energieverbrauch zu drosseln. Das muss es auch, denn immerhin soll es 249 Dollar kosten. (fra)

 

Foto: Screenshot der Webseite

 

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. November 2011 um 11:25 Uhr