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| Erste Ökobilanzen für Handbrausen |
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| Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 07:55 Uhr |
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Zusammen mit dem „Institut Bauen und Umwelt“ (IBU / Freiburg) und dem Beratungsunternehmen PE International hat die Hansgrohe AG ihre Handbrausen „Croma 100“ und „Crometta 85“ nach internationalen Standards unter die Lupe nehmen lassen. Bei einer solchen Ökobilanz wird untersucht, welchen „Fußabdruck“ ein Produkt von seiner Herstellung bis zur Entsorgung in der Umwelt hinterlässt. Wie viel Kohlendioxid (CO2) entsteht bei der Herstellung, wie viel Energie wird gebraucht, wie viel Wasser verbraucht? Diese und viele weitere Punkte werden bei der Berechnung berücksichtigt. Dazu zählen beispielsweise auch Transporte, Zulieferungen, Rohstoffgewinnung, Sortenreinheit von Materialien, aber auch die Entsorgung und Wiederverwertung am Ende des Produktlebens. Hansgrohe will mit diesen Ökobilanzen Architekten, Planern und natürlich auch Verbrauchern die Möglichkeit geben, sich für nachhaltige Produkte zu entscheiden.
Zum Ergebnis: Während des Lebenszyklus der Handbrause „Croma 100“ werden 2,8 Kilogramm Co2 freigesetzt, bei der „Crometta 85“ 2,17 Kilogramm. Um diesen Wert einordnen zu können, nennt Hansgrohe einen Vergleichswert des Bayerischen Landesamtes für Umwelt: Laut dessen Angaben setzt das Verbrennen von einem Liter Benzin 2,85 Kilogramm Co2 frei. Zudem werden zwischen 24,22 und 29,12 Liter Wasser pro Handbrause für Herstellung uns Entsorgung aufgewandt (Wasserverbrauch ist abhängig von Ausstattung der Handbrause). Der größte Wasserverbrauch entsteht dabei durch die Herstellung und hierbei wiederum durch die Kunststoffgalvanik. Viele Hersteller – wie auch Hansgrohe – bieten wassersparende Brausen oder Armaturen, bei denen der Wasserdurchfluss begrenzt ist, ohne dass Verbraucher dabei Komforteinbußen hinnehmen müssten.
In die Berechnungen ist allerdings nicht die Nutzung beim Verbraucher eingeschlossen, da der Hersteller auf Wassertemperatur und Länge der Duschzeit keinen Einfluss hat. Einmal beim Verbraucher montiert, liegt es dann also bei jedem selbst, sparsam mit Wasser und Energie zur Warmwasserbereitung umzugehen. (fra)
Die Umweltdeklaration der Hansgrohe AG im Detail finden Sie hier, weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit hier. Foto: Hansgrohe Weitere Artikel zum Thema: |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. November 2011 um 13:38 Uhr |




Schon mal darüber nachgedacht, welche Rohstoffe und wie viel Energie nötig sind, um ein bestimmtes Produkt, sagen wir: eine Handbrause, herzustellen? Mit ergonomischem Griff, schönem Duschkopf, gleichmäßigem Wasserfluss? Verpackt in einem ansprechenden Karton, inklusive Montage- und Pflegeanleitung? Nein? Es lohnt sich. Das hat auch der Hersteller Hansgrohe erkannt. Und präsentiert als nach eigenen Angaben weltweit erster Hersteller der Sanitärbranche Ökobilanzen für Handbrausen.