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| Per App zur nächsten Toilette |
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| Freitag, den 09. September 2011 um 07:41 Uhr |
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„Cloo“ soll die App heißen, die die Designerinnen Hillary Young und Deanna McDonald ins Leben rufen wollen. Der Name stammt aus der Zusammensetzung der beiden Wörter Community und Loo (englisch für Klo). Dahinter steht die Idee, die eigene Toilette an Fremde unterzuvermieten. Innerhalb der Smartphone-App lässt sich der Standort des Suchenden lokalisieren und flugs sollen Toiletten in der Nähe angezeigt werden. Die Toiletten-Anbieter müssen sich zuvor registrieren und erhalten eine kleine Nutzungsgebühr. Bisher ist das Konzept noch nicht umgesetzt, die Anbieterinnen suchen auf ihrer Webseite noch nach Geldgebern.
Bereits realisiert ist dagegen die kostenlose App Toilettenfinder. Sie zeigt öffentliche Toiletten in der Umgebung an, setzt aber auch auf die Mithilfe der Nutzer. Jeder kann eine Toilette melden, die er gefunden hat und die noch nicht eingetragen ist. Allerdings wird auch hier der Standort per GPS erhohben, es lässt sich also nicht vorab ermitteln, ob an bestimmten Orten eventuell öffentliche Toiletten vorhanden sind.
Auch Deutschlands nach eigenen Angaben erste Klosuchmaschine Loo2go ist mit einer eigenen App vertreten. Nach Unternehmensangaben stehen 28.000 öffentliche Toiletten in Deutschland samt Bewertungsfunktion in der Datenbank. Beurteilt werden beispielsweise Punkte wie Sauberkeit und Ausstattung sowie eventuell anfallende Kosten. Außerdem gibt es Angaben darüber, ob eine Toilette für Kinder oder Menschen mit Handicap geeignet ist. (fra) Foto: Screenshot |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. November 2011 um 09:35 Uhr |




Schon mal unterwegs gewesen und eine Toilette gesucht? Auf der Autobahn zeigen wenigstens noch Schilder die nächste Raststätte an. Aber in einer fremden Stadt? Selbst wenn ein Café oder ein Restaurant in der Nähe sind, nicht jeder Besitzer lässt Fremde oder Touristen so ohne weiteres seine Waschräume besuchen. Selbst bei solch dringenden Fällen kann mittlerweile das Smartphone helfen. Mit sogenannten Apps. Eine ganz besondere davon soll erst noch entstehen: Für Leute, die ihre private Toilette an Fremde quasi untervermieten möchten.