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| Duschen: Schicke Allrounder für jede Badgestaltung |
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| Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 10:19 Uhr |
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Wie Sie Ihren Duschbereich im Badezimmer einrichten, hängt ganz von den Platzverhältnissen ab – und nicht zuletzt natürlich auch von Ihren Wünschen. Zu Beginn sollten Sie eine Frage für sich und – falls vorhanden – Ihre Familie klären: Sind Sie ein Dusch- oder ein Badewannentyp? An der (ehrlichen) Antwort lässt sich die weitere Badgestaltung ausrichten. Allerdings: Auch für die Sowohl-Als-Auch-Typen gibt es eine Lösung, selbst wenn das Bad nicht sehr groß ist. So genannte Kombiwannen ermöglichen Dusch- und Badevergnügen.
Was Sie sonst noch bei Ihrer Dusche berücksichtigen sollten:
Größe
Wenn Ihr Bad sehr klein ist, so dass Sie gezwungen sind, auf eine Badewanne zu verzichten, dann richten Sie sich dafür einen schönen Duschbereich ein. Das Standardmaß einer Dusche beträgt 90 mal 90 Zentimeter, doch selbst in einem kleinen Bad darf es auch gern großzügiger sein, in der Breite beispielsweise bis zu 1,20 Meter. So ist ausreichend Bewegungsfreiheit gewährleistet, außerdem lassen sich auch schön Seitenduschköpfe installieren. Wenn die Dusche zudem die einzige in der Wohnung für einen mehrköpfigen Haushalt ist, sollten Sie auf Qualität achten. Markenhersteller bieten lange Garantien und bestimmte Teile lassen sich auch nachkaufen.
Bodengleich
Wenn der Raum es zulässt, sollten Sie sich eine bodengleiche Dusche gönnen. Das hilft ganz besonders Kindern wie älteren Menschen, da die Kante beim Einstieg in die Dusche entfällt – stellt aber auch allgemein einen wichtigen Komfortaspekt dar. Bodenebene Modelle sind auch mit Rollstuhl oder Rollator zu befahren, wenn der Einstieg breit genug ist. Erhältlich sind beispielsweise Duschwannen mit integriertem Ablauf oder auch befliesbare Elemente aus Hartschaum-Material. Letztere lassen sich mit den Bodenfliesen versehen, so dass im Badezimmer ein völlig einheitlicher Look entsteht.
Transparenz
Sollten Sie sich für eine elegante, bodenebene Duschwanne entschieden haben, wäre es schade, dazu einen einfachen Duschvorhang zu verwenden. Viel eleganter sehen Duschabtrennungen aus stabilem Echtglas aus. Sie sorgen außerdem für Transparenz im Bad, lassen sich doch Tageslichteinfall zu. Diese Transparenz lässt einen Raum großzügiger erscheinen. Wer es ganz puristisch mag, wählt rahmenlose Türen und Wände.
Oberflächenveredelung
Beleuchtung
Der Beleuchtung der Dusche kommt eine zentrale Bedeutung zu. Schließlich soll es zum Duschen hell genug sein, Sie sollen aber auch nicht geblendet werden, wenn Sie die Dusche nutzen. Einbaustrahler lassen sich wahlweise in Boden, Decke oder Wände montieren, um das Licht richtig auszurichten. So bringen Sie die richtige Helligkeit auch in dunklere Nischen Ihres Badezimmers. Wobei Sie bei der Wahl der Beleuchtung darauf achten sollten, dass die Lampen für einen feuchten Raum wie das Bad geeignet sind. Aufschluss dazu gibt die „Ingress Protection“, die Schutzart einer Lampe, abgekürzt mit IP. Leuchten der Schutzart IP44 sind in der Regel auch fürs Bad geeignet.
Barrierearm
Barrierearm – das Wort klingt zunächst nach Seniorenheim oder Krankenhaus. Doch hinter dem Schlagwort verbergen sich Komfortaspekte, die jeder ganz einfach für sich nutzen kann: Neben den bereits erwähnten flachen Einstiegen lässt sich der Duschbereich auch weiter komfortabel einrichten: So können Sie bequem auch im Sitzen duschen. Lassen Sie sich dazu einen stabilen Klappsitz montieren. Andere Möglichkeit: Ein schöner Badehocker, der auch Wasser verträgt. Er dient dann zugleich als Accessoire und lässt sich auch an anderen Stellen im Badezimmer nutzen. Achten Sie zudem auf rutschfeste Beläge und stabile Haltegriffe. (fra)
Fotos: Kaldewei (oben), Hüppe (unten) |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 10:34 Uhr |




Die Dusche hat sich von den rein funktionalen Aspekten im Badezimmer sichtlich weiterentwickelt. Heutzutage soll der Duschbereich nicht nur der Reinigung dienen, er soll auch Komfort vermitteln. Dazu sind eine Vielzahl an Varianten, Formen und Farben auf dem Markt erhältlich. Auch wer glaubt, einen eigentlich problematischen Raum einrichten zu müssen, wird im großen Programm fündig. Einige Gedanken zur Ausstattung sollte man sich vorher allerdings schon machen.
Oberflächenveredelung meint zweierlei: Zum einen können Sie sich auf Duschkabinenabtrennungen Muster aufbringen lassen. So erscheinen Duschkabinen nicht völlig transparent. Möglich sind auch Farbaufträge oder ganze Muster wie beispielsweise bei Fototapeten. Andererseits können Oberflächen auch so veredelt werden, dass sie sehr pflegeleicht sind. Die Hersteller bringen dabei Schichten auf, die dafür sorgen, dass das Wasser schön abperlt und sich Kalk und kleine Schmutzpartikel erst gar nicht auf den Abtrennungen festsetzen können. Bei diesen Versiegelungen sollten aber die Pflegehinweise der Unternehmen beachtet werden, damit die Schutzschicht nicht versehentlich durch zu scharfe Putzmittel zerstört wird.