Badewannen: Für jeden Platz die richtige Form Drucken E-Mail
Donnerstag, den 15. September 2011 um 07:23 Uhr

Hoesch Spectra Rechteck-BadewanneFür viele Menschen ist ein Badezimmer erst dann vollständig, wenn es neben einer tollen Einrichtung auch über eine Badewanne verfügt. Doch Badewannen benötigen allein schon wegen ihres Volumens und ihres Gewichts einen gewissen Platz und einen stabilen Unterbau. Um den Einsatz von Badewannen auch in kleinen Badezimmern zu ermöglichen, haben die Hersteller mittlerweile eine Vielzahl an Formen entwickelt, mit denen sich die vorhandenen Platzverhältnisse optimal ausnutzen lassen. Verschiedene Materialien tragen zu weiteren Gestaltungsmöglichkeiten bei.

 

So sind für kleine Badezimmer beispielsweise kombinierte Bade- und Duschwannen erhältlich. Wer dagegen über ein großzügiges Bad von 20 Quadratmetern oder mehr verfügt, kann seiner Fantasie mit einer freistehenden Wanne freien Lauf lassen. Mit in die Wannenplanung können auch Stufen oder Podeste einbezogen werden. Am häufigsten werden Stahl-Email und Sanitäracryl als Materialien für Badewannen eingesetzt. Wer das perfekte Wellness-Erlebnis in sein Zuhause bauen will, sollte auf eine Wanne setzen, die sich mit einem Whirlpoolsystem ausrüsten lässt.

 

Ein kurzer Überblick über die verschiedenen Formen:

 

Rechteckwannen
Sie sind die Standardform bei den Badewannen. Sie sind in der Regel zwischen 170 und 180 Zentimetern lang und ab 75 Zentimeter breit. Als Großraumwannen bieten sie mehr Länge und Breite. Wegen ihrer geometrischen Grundform lassen sie sich leicht einbauen. Ihre freien Seiten werden mit Schürzen oder Fliesen verkleidet. Moderne, elegante und formschöne Rechteckwannen können auch in der freistehenden Variante ein echter Blickfang für das Badezimmer sein.

 

Eckwannen
Unter Eckwannen versteht man Modelle in Trapezform, aber auch solche mit fünf, sechs oder acht Ecken. Sie lassen sich besonders gut und platzsparend in Ecken einbauen. Eine andere Möglichkeit ist, solche Wannen über Eck – also quer zur Ecke - zu montieren, so dass sie dadurch einen besonderen Blickfang ergeben. Auch ihre freien Seiten werden verkleidet und dem gesamten Badstil angepasst.

 

Freistehende Badewannen
 

Tellkamp Badewanne EleganceWer über ausreichend Platz im Badezimmer verfügt, kann sich den Luxus einer freistehenden Badewanne leisten. Das bedeutet: Keine Wand, keine Ecke schränkt die Wanne und den Zugang zu ihr ein. Das Objekt ist wirklich frei im Raum platziert. Dazu ist allerdings auch ausreichend freier Raum nötig. Experten empfehlen als absolutes Minimum zwölf Quadratmeter. Freistehende Wannen können eine eckige, ovale oder runde Form haben. Sie sind entweder aus einem Stück gefertigt oder erhalten eine Verkleidung. Diese kann aus Holz, Sanitäracryl oder auch Fliesen bestehen, je nachdem, welcher Stil im Bad die Richtung vorgibt. Zu einem perfekten Gesamteindruck gehören freistehende Wannenarmaturen. Diese Variante erfordert neben Platz auch eine gute Planung. Denn sowohl Wanne wie auch Armaturen müssen fest im Boden verankert, die Frisch- und Abwasserleitungen entsprechend verlegt sein.

 

Ovale Wannen
Ovale Wannen sind sozusagen die noch schönere Varianten der Rechteckwannen. Beiden gemeinsam ist die rechteckige Grundkontur, jedoch erzielt die ovale eine leichtere, elegantere Wirkung. Ovalwannen sollten so eingesetzt werden, dass sie ihre optischen Vorzüge ausspielen können, bsp. in freistehender Form oder auch als Einbaubadewannen.

 

Einbauwannen
Diese Modelle werden in den Boden oder in ein Podest eingelassen. Wer sie tatsächlich in den Boden einlassen will, sollte die Tiefe der Wanne berücksichtigen. Ein solches Vorhaben ist in der Regel nur im Erdgeschoss möglich.

 

Kombi- oder Duschbadewannen

Keramag WaschtischGanz im Gegensatz zu den freistehenden Wannen eignen sich Kombi- oder Duschbadewannen perfekt für kleine oder verwinkelte Bäder. Sie sind so konstruiert, dass sie das Duschen und Baden in nur einer Wanne ermöglichen. Dazu haben sie die Form einer Badewanne, die an einem Ende einen breiteren Bereich besitzt, der zum Duschen genutzt werden kann. Solche Modelle werden meist auch mit einer Duschabtrennung kombiniert, so dass beim Duschen nicht das ganze Bad unter Wasser steht.

 

Sitzwannen
Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Badewanne, in der man nur sitzen kann. Sie ist daher kürzer als normale Badewannen, verfügt in der aber über höhere Seitenwände. Wegen ihrer geringeren Größe hat sie einen geringeren Wasser- und Energieverbrauch als die üblichen Badewannen. (fra)

Fotos: Hoesch Design (oben), Tellkamp (Mitte), Bette (unten)

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. November 2011 um 13:40 Uhr