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| Badplanung: Die ersten Schritte |
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| Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 07:07 Uhr |
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Bei neugebauten, schlüsselfertigen Gebäuden oder Fertighäusern wird Ihnen die Planung von Bad und Gäste-WC meistens abgenommen, hier müssen Sie nur noch die eigentliche Badeinrichtung aussuchen. Bauen Sie allerdings in Eigenregie, können Sie zusammen mit dem Architekten überlegen, wo und wie viel Platz Sie für Ihre Wünsche benötigen. Gleiches gilt für Modernisierungen. Bevor Sie jetzt direkt zum Kauf von Armaturen, Waschtischen und Wanne schreiten, planen Sie die Einrichtung. Notieren Sie sich, was Ihnen an Ihren bisherigen Bädern gefallen hat, was Sie gern ändern würden. Haben Sie bei Freunden, in Hotels oder im Urlaub Details entdeckt, die Sie selbst gern umsetzen möchten? Eine solche Liste verschafft einen Überblick über Ihre Wünsche.
Betrachten Sie auch die Bedürfnisse Ihres eigenen Haushalts: Wie viele Personen nutzen das Badezimmer, wie alt sind diese? Müssen Kinder und Eltern morgens nahezu gleichzeitig das Bad nutzen? Dann wären beispielsweise zwei Waschtische oder ein Doppelwaschtisch von Vorteil. Vielleicht steht Ihnen auch ein weiteres Gäste-Bad zur Verfügung, in das sich problemlos eine Dusche zusätzlich einbauen lässt. Oder Sie können das vorhandene Bad erweitern, um mehr Raum für die Familie zu gewinnen. Sind kleine Kinder in der Familie, sollte sich die Ausstattung kindgerecht erweitern lassen. Gleiches gilt für ältere Menschen: Auch sie sollten das Bad problemlos selbstständig nutzen können, eine ebenerdige Dusche und Haltegriffe sind hier von Vorteil.
Perfekt aufeinander abgestimmt zeigen sich Keramik und Möbel der Kollektion "Imagine" von Ideal Standard. Designer war Ronen Joseph. Schauen Sie sich die Gegebenheiten vor Ort an: Wie viel Platz steht Ihnen zur Verfügung? Bei großzügigen Bädern lohnt sich eine freistehende Badewanne als Blickfang. Sind Nischen im Raum vorhanden? Dann könnten Sie dort eine Dusche einplanen. Wenn Ihr Badezimmer in einer oberen Etage entsteht, müssen Sie vielleicht auch Dachschrägen berücksichtigen und den Platz richtig nutzen. Bei kleinen wie auch bei Schlauchbädern empfiehlt sich eine klare Gliederung, um sie nicht noch kleiner wirken zu lassen. Wenn Sie Ihre Wünsche und die Platzmöglichkeiten abgeglichen haben, erhalten Sie schon klarere Vorstellungen von Ihrem neuen Bad. So können Sie abschätzen, ob Sie einen oder mehrere Waschtische unterbringen, eine Badewanne und eine Dusche unterbringen können, wo Sie Toilette und Waschbecken platzieren.
Berücksichtigen müssen Sie jetzt noch Platz für den Stauraum: Regale, Wäschekörbe oder (Spiegel-)Schränke nehmen die Utensilien auf, die in einem Bad benötigt werden. Viele Hersteller bieten mittlerweile ganze Badmöbel-Kollektionen an, die aufeinander abgestimmt sind und sich auch später noch problemlos erweitern lassen. Bedenken sollten Sie auch weiterhin Heizung und Beleuchtung, denn davon hängt auch ab, ob Sie Strom und Leitungen neu bzw. anders verlegen müssen. Planen Sie eine Raumbeleuchtung wie auch punktuelle Leuchtmittel beispielsweise direkt am Spiegel ein. Einzelne Strahler können bestimmte Bereiche extra ausleuchten, Licht-Dimmer sorgen für Atmosphäre. Leuchten, Spiegel und auch Heizkörper sollten mit dem allgemeinen Design harmonieren.
Wenn Sie bei der Einrichtung zur Tat schreiten, achten Sie auf die Farben: Bei kleinen Bädern wählen Sie möglichst wenige, helle Farben und großformatige Fliesen, damit der Raum groß erscheint. Naturtöne und weiße Sanitärkeramik erscheinen zeitloser als knallige Farben. Bunte Akzente können Sie mit Accessoires setzen. Folgen Sie nicht irgendwelchen Modeerscheinungen, sondern überlegen Sie, ob Sie mit den gewählten Farben und Armaturen auch in fünf oder zehn Jahren noch glücklich wären, schließlich ist die Investition nicht unerheblich. (fra) Fotos: Ideal Standard |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. November 2011 um 10:30 Uhr |




Wenn Sie in der glücklichen Lage sind, Ihr Bad neu einrichten oder modernisieren zu dürfen, können Sie aus einem schier unerschöpflichen Reservoir schöpfen. Und genau deswegen beginnen meist auch viele Fragen: Wie viel Platz bietet der Raum, der das Badezimmer beherbergen soll? Wie groß ist die Familie? Ist ein Fenster vorhanden? Lassen Sie sich von diesen vielen anderen Fragen zu Beginn nicht entmutigen. Im Gegenteil, Sie haben jetzt die Chance sich ein Bad nach ihren Wünschen einzurichten. Am besten fertigen Sie eine Liste an, um die Übersicht zu behalten
