|
Wir möchten Ihnen auf dieser Seite einige Badformen und Einrichtungsstile vorstellen und ihnen ein wenig Hilfestellung für Ihre Badplanung geben. Außerdem finden Sie hier Wissenwertes über spezielle Oberflächen und Beschichtungen für Keramik und Glas.
Bei einem Mehrpersonenhaushalt kann es ratsam sein, Bad und WC räumlich zu trennen, um so morgendliche Staus vor der Badezimmertür zu verhindern. Haben Sie gerne Gäste zu Besuch dann lohnt sich vielleicht die Einrichtung eines Gäste WCs - evtl. mit Dusche.
Besorgen Sie sich ein Blatt Papier, einen Bleistift und einen Radiergummi. Skizzieren Sie auf dem Papier die Grundrisse unter Beachtung der richtigen Proportionen, Winkel und besonderen Eigenschaften. Markieren Sie mit Strichen alle festen Elemente wie Türen, Fenster, Wasser- und Stromanschlüsse, Abläufe und Heizungen. Sobald alles auf Ihrer Skizze stimmt, ziehen Sie die Zeichnung mit einem Filzstift oder einem Kugelschreiber nach. Mit einem Bleistift können Sie in diesen Raum Elemente Ihres neuen Badezimmers nach Ihren Vorstellungen zeichnen, wieder verändern und neu zeichnen.
Gut zu wissen:
Eine Tür kann leicht versetzt werden. Sie lässt sich zum Beispiel auf einer Schiene als Schiebetür montieren, um Platz zu gewinnen.
Wasserzuläufe können leicht versetzt werden. Bei Ablaufleitungen ist zu beachten, dass immer eine Mindestneigung erforderlich ist.
Grafik Ideal Standard
Wichtig:
Denken Sie daran, die Deckenhöhe auszumessen.
Rund um jedes Teil im Sanitärbereich sollten folgende Abstände eingehalten werden: 20 cm auf jeder Seite der Tür. Die Tür muss geöffnet und geschlossen werden können, ohne den Durchgang zu behindern oder Möbel zu beschädigen. 60 cm vor dem Waschtisch, der Dusche oder der Badewanne, 60 cm vor dem Bidet oder WC. Eine Tabelle hierzu finden Sie bei unseren Tipps.
Denken Sie an die Installation einer mechanischen Ventilation zur Belüftung, falls kein Fenster vorhanden ist.
Wasserdruck und -durchfluss sind wichtig, wenn Sie zum Beispiel eine Hydromassagedusche installieren möchten (ideal sind 3 bar, mindestens jedoch 1,5 bar).
Hinsichtlich elektrischer Leitungen gelten besondere Vorschriften. In Nassbereichen wie Badezimmern dürfen nur Artikel eingebaut werden, die diesen speziellen Anforderungen genügen. Ziehen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit in jedem Fall einen Elektrofachmann zu Rate.
Ideen:
Nutzen Sie Möbelunterschränke, um zum Beispiel Siphon und Eckventil zu verdecken und die Architektur des Raumes zugleich um ein weiteres Element zu bereichern. Nutzen Sie Badmöbel, um den Raum zu unterteilen. Eine Trennwand kann ebenso praktisch wie ästhetisch sein.
Auf das Bauchgefühl hören
Welche Wünsche wollten Sie schon immer in Ihrem Badezimmer verwirklichen? Gestalten Sie ein Bad, das ganz genau Ihren Vorstellungen entspricht. Einen Raum, in dem Sie sich jeden Tag aufs Neue wohlfühlen.
Farbe.
Diese Entscheidung ist wichtig. Von Ihrem Geschmack abhängig, doch auch davon, wie groß und hell der Raum ist. Je kleiner und dunkler der Raum, desto strahlender und heller sollten die Farben sein.
Achten Sie darauf, dass Sie für einen kleinen Raum nicht zu viele Farben auswählen. Die Verwendung einer einzigen Farbe kann den Raum größer wirken lassen.
Materialien.
Bevor Sie sich für Glas, Holz, Stein, Marmor, Anstrich, Tapete oder Fliesen entscheiden, sollten Sie sich über folgende Punkte Gedanken machen.
- Ganz egal, welches Material Sie wählen – es kommt auf die Wasserbeständigkeit an.
- Bedarf das ausgewählte Material einer Spezialreinigung?
- Die edleren Materialien sind oft teurer. Sie können jedoch auch in kleineren Mengen gezielt eingesetzt werden.
- Wählen Sie für den Boden ein rutschfestes Material.
Licht.
Spiegel vergrößern durch Lichtreflexion den Raum erheblich. Ein ausreichend großer Spiegel kann schöne Perspektiven schaffen.
Sich mit Fachleuten austauschen
Bevor Sie Ihrem Badezimmer ein neues Gesicht geben, denken Sie gut nach. Sie sollten sich auf jeden Fall beraten lassen und qualifizierte Fachleute hinzuziehen. Besuchen Sie einfach einen Sanitärbetrieb Ihres Vertrauens und lassen Sie sich kompetent beraten. Und schon sind Sie der Umsetzung Ihres Projekts ganz nahe. Ein Projekt, das für überraschende Veränderungen in Ihrem Alltag sorgt.
Grafiken: Villeroy & Boch

In der erste Phase Ihrer Badplanung benötigen Sie sicher kein Fachwissen und keinen Badspezialisten. Wichtig ist erst einmal zu wissen, wie viel und welchen Platz Sie zur Verfügung haben, wie die räumlichen Vorraussetzungen für Ihr Bad und wie die persönlichen Wünsche und Vorstellungen sind. Wie viele Personen werden das Bad benutzen?
|